Meine Mission

Motivieren – Inspirieren – Bewusstheit Schaffen

 

Bewegung und Selbstausdruck als Schlüssel zum eigenen Wohlbefinden zu erkennen und Spass dabei zu haben. Das ist meine Mission, meine Philosophie von Martha – Yoga.

Als leidenschaftliche Trainerin für Yoga, Fitness und präventive Gesundheitsförderung sehe ich es als meine Aufgabe, das, was mir selbst große Freude macht und mir in turbulenten Zeiten viel Kraft, Energie und Erdung gegeben, sowie die nötigen Erkenntnisse gebracht hat, mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen.

 

Schon als kleines Mädchen war ich fasziniert von Rhythmischer Sportgymnastik, Synchronschwimmen und Ballett. 3 Geschwister und die daraus resultierenden finanziellen Gegebenheiten machten nach einem Kurs in ´Bewegung mit Musik´ als 5 Jährige, der mich zutiefst begeisterte, nur Judo im Verein möglich, was mir viel zu männlich und grob war. Wie sehr liebte ich es, als im Gymnasium Jazzgymnastik angeboten wurde, wo ich Choreographien von Madonna und Michael Jackson lernte.

Das war genau meines.

 

Stets bewunderte ich schöne, anmutige, ästhetische Frauen, MusicaltänzerInnen sowie Akrobaten im Zirkus, die ihre Körper auf wunderbare Art beherrschten.

 

Das war es, was für mich Kunst in höchster Ausprägung repräsentierte. Aber auch Fernsehsprecherinnen und Moderatorinnen zählten zu meinen absoluten Vorbildern.

So wollte ich auch sein.

 

Mit einer leicht rebellischen Ader ausgestattet war der Drang in meinem Herzen, all dem näher zu kommen, so groß, dass ich mein Medizinstudium abbrach, mich zur Gesundheitstrainerin ausbilden ließ, um dann einige Jahre als Animateurin in Griechenland und Tunesien zu arbeiten.

 

Durch Shows Führen, Tanzen und Unterrichten.

 

Am Meer - Dort wo es viel Abwechslung gab.

Wo es schön warm war und stets gute Laune herrschte.

Wassergymnastik, Aerobic, Stretching, Yoga. Musicals, Sketches und Improtheater.

Kreativ und individuell Sein.

Ich blühte auf.

 

 

 

Ich fühlte mich so frei, so glücklich, einfach das tun zu können, was mich von innen heraus erfüllte und meine Augen zum Leuchten brachte. Menschen zu motivieren, zu inspirieren, Bewegung und Selbstausdruck als Schlüssel zum eigenen Wohlbefinden zu erkennen und Spaß dabei zu haben. Und ganz nebenbei verdiente ich auch noch Geld damit –

Ich fühlte mich wie im Paradies!

 

 

Es folgten unzählige Ausbildungen in Aerobic, Step, Fitness, Rückenschule, Pilates, fernöstlicher und westlicher Ernährungslehre, Lebens- und Sozialberatung, Coaching und Yoga.

  

Wissen Aneignen, Neues Kennenlernen und Ausprobieren. All das liebte ich – es gab einfach so Vieles, was mich interessierte.

 

Nach einigen Jahren Auslandserfahrung unterrichtete ich zuhause in Oberösterreich hauptsächlich Gruppen sowie Einzeltrainings in den Bereichen Fitness, Aerobic, Pilates und präventive Gesundheitsförderung. Ich hielt Vorträge, organisierte und trainierte Marathonlaufgruppen, Ernährungsberatungen, Yogakurse. Workshops und Retreats im In und Ausland gehörten ebenso zu meinem Betätigungsfeld in meist selbständiger Tätigkeit.

Meine große Liebe galt stets dem Unterrichten von Bewegung in Gruppen , die ich auf kreative Weise als Show verpacken konnte.

 

 

Abwechslungsreich, flexibel an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Menschen.

Je bunter umso besser.

 

Doch nicht immer war alles rosig. Mich anders und nicht dazugehörig zu fühlen waren mein ständiger Begleiter. Eine jahrzehntelange Esstörung in unterschiedlichsten Ausprägungen, der Hang zum Einzelgängertum, mein gespaltenes und sehr distanziertes Verhältnis zu Männern und mich allgemein auf Menschen, geschweige denn auf Freundschaften einzulassen, sowie das Dasein als alleinerziehende Mutter eines 2002 geborenen Sohnes, ließ mich durch tiefe Täler wandern.

 

 

 

 

Yoga gab mir u.a. in dieser sehr herausfordernden Zeit die nötige Kraft und Bodenhaftung, um durchzuhalten und weiterzugehen

 

Da mich Spiritualiät, Energiearbeit und verschiedene Arten von Meditation immer schon faszinierten und interessierten, vertiefte sich meine eigene Praxis auf diesen Gebieten damals umso mehr.

 

Stets war ich auch leidenschaftliche Schülerin von Lehrern wie Barbra Noh, Young Ho Kim, Gabriela Bozic, Jordan Bloom, Sharon Gannon und David Life, Luzia Schmid uvam, die mein Verständnis für Yoga und den Sinn des Lebens mit prägten.    

 

Nicht nur die mittlerweile mehr als 23 Jahre und geschätzte 15000 Unterrichtsstunden, die ich Gruppen und Einzelpersonen begleiten durfte, 1000e Coachings und Beratungen und meine Erfahrung als Yogalehrerin im Gefängnis brachten  mich mir selbst näher. Vielmehr war es der Reichtum an Erlebnissen und Erfahrungen, welche ich seit Oktober 1973 gesammelt habe.

Die Höhen und Tiefen, die mich weicher und demütiger haben werden lassen.

In der Tiefe meines Herzens wusste ich stets, dass dies alles einen Sinn hatte.

 

Da war einfach das Vertrauen, dass meine Geschichte einmal anderen dabei helfen würde, die ihre zu verstehen und genau daraus persönliche Stärken und Talente zu erkennen.

 

 

Hoffnung zu haben und dranzubleiben waren meine ständigen Begleiter. Zu erkennen, dass alles in einem selbst angelegt ist, und dass jeder Mensch, jedes Gegenüber ein Spiegel dafür ist, was wir einerseits an uns selbst bewundern aber auch ablehnen und verabscheuen. Die schlimmsten Feinde sind zumeist die besten Lehrer, um unsere eigenen Schattenseiten zu erkennen und als Teil von uns selbst anzunehmen.

 

Meiner Liebe zur Natur, den Bergen, dem Reisen, meiner Leidenschaft für so viele Themen des Lebens, den Drang mich kreativ auszudrücken in Form von Verkleiden im Fasching, auf der Bühne (des Lebens) in verschiedene Rollen zu schlüpfen, meinem Wissensdurst, herauszufinden, wer und warum ich hier bin, verdanke ich das, wo, wie und wer ich heute bin.

 

Für mich ist das Leben selbst die Bühne.

 

Als ich verstanden habe, dass ich mein eigenes Drehbuch schreiben kann und dass alles, was wir durchmachen dazu beiträgt, die Person zu sein, als die wir gedacht sind, veränderte sich alles. Vielfältig, bunt, einzigartig – jede und jeder ist ein Unikat und ein wertvoller Teil eines großes Ganzen. Die Yogastunden erinnern mich immer wieder daran, falls ich den Fokus wieder einmal verliere.

 

Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich all das mit anderen teilen kann. Nämlich durch den eigenen Körper Heilung zu erfahren. In die eigene Kraft zu kommen und dadurch (selbst)bewusst und mutig zu sein. Dafür zu gehen, wofür das Herz schlägt. Der Veränderung geht jedoch immer zuerst das Verständnis voraus. Wer sich selbst erkennt, ist in der Lage fokussiert und umetzungsstark den eigenen Visionen, Ziele und Träume zu folgen.

 

Yoga ist für mich eine Form von Bewegung, an die eigenen Grenzen gehen, innerlich und äußerlich. Tiefes Atmen und zur Ruhe kommen. Währenddessen können die (inneren und äußeren) Botschaften  viel bewusster wahrgenommen und verstanden werden, als würde man sie einfach nur lesen oder hören. Yoga ist so viel mehr als Bewegung, Dehnen bzw das Einnehmen von irgendwelchen Positionen.

 

Yoga ist für mich ein wunderbares Instrument, um sich selbst zu finden.