Von Wünschen und Geschenken

Kindern fällt es meist ganz leicht, sich etwas zu wünschen. Also wenn ich daran danke, als ich ein kleines Mädchen war, da war mein Wunschzettel ans Christkind ganz schön lange.

 

 

 Allein der Gedanke, dass es da ein Wesen gibt, das alles bringt, was das Herz begehrt, läßt jedes Kinderauge strahlen.

 

 

 Irgendwann bekommen viele dann allerdings zu hören, man solle nicht so unverschämt sein, oder doch etwas mehr Bescheidenheit an den Tag legen. Das sei doch alles viel zu teuer, man hätte schließlich noch Geschwister, die den Hals nicht so voll nehmen wie man selbst.

 

 

 

Schuld und Schamgefühle tun sich auf,

 

 

 weil man vielleicht doch nicht so brav war oder große Geschenke vermutlich gar nicht verdient hätte.

 

 
All das prägt sich tief im Unterbewusstsein ein und irgendwann hören wir dann auf, uns etwas zu wünschen, in der Meinung, es stünde uns vermutlich nicht zu.

 

 

Da meine ich nicht einmal Materielles oder gar Luxusgüter. Selbst wenn ich in meinen Yogakursen frage, ob jemand einen Wunsch hätte für die Stunde, kommt meist ein Bescheidenes `mach es wie immer´ oder ´Dir fällt bestimmt etwas Schönes ein´.

 

Umso mehr freue ich mich, wenn jemand etwas äußert, denn das hilft auch mir, auf die Anliegen oder Bedürfnisse meiner SchülerInnen einzugehen.

 

 
Ein Bedürfnis wie zum Beispiel, das Licht mehr zu dimmen, die Musik etwas leiser zu drehen oder wieder einmal die Technik eines  Kopfstandes oder einer Krähe zu erklären und zu üben.

 

 
 Aber warum ist das so, dass wir aufgehört haben, unsere Wünsche zu äußern?

 

  •   Haben wir tatsächlich keine?
  •  Trauen wir uns nicht und wenn nein, warum nicht?
  •  Haben wir Angst, dann möglicherweise als zu fordernd oder egoistisch zu wirken?
  •  Sind wir der Meinung, Bescheidenheit sei die bessere Tugend?
  •  Warten wir lieber, was das Leben uns freiwillig schenkt bzw finden wir uns damit ab, wenn wir leer ausgehen?
  •  Haben wir den Glauben daran verloren, dass unsere Wünsche überhaupt erfüllt werden?
  •  Schenkt uns denn jemand etwas, wenn wir keine Wünsche äußern?

 

 

 Öffnen Dir diese Fragen die Augen bzw regen sie Dich zum Nachdenken an?

 

 
oder verstehst Du absolut nicht, was das soll, weil Du diese Erfahrung nie gemacht hast?

 

 

Beantworte Dir die Fragen einfach selbst und schreib auch auf, wenn Du darin wunde Punkte entdeckst, um dem Ganzen auf die Spur zu gehen. Denn alles, was Dir bewusst ist, macht alles weit weniger bedrohlich. Und das Gute daran ist, Du kannst es dann auch ändern.

 

 
  • Beschenkst Du Dich eigentlich selbst?
  •  Oder liebst Du es mehr, anderen eine Freude zu machen?
  •  Gönnst Du Dir selbst kleine oder große Präsente?
  •  Investierst Du in Dich, weil Du Dich erweitern und ein erfüllteres Leben haben willst?

 

 

 Das kann ganz unterschiedlich aussehen - materiell oder nichtmateriell sein.

 

 Regelmäßige Massagen, Shiatsu- oder Craniosacralbehandlungen zum Beispiel.

 

Ein Ausflug in eine andere Stadt, ein Theaterbesuch, ein Wellnesstag in der Sauna, ein Essen in einem schönen Restaurant oder einfach eine Tasse Tee und ein Stück Kuchen im Kaffeehaus.

 

 
Oder etwas, wofür Du gar kein Geld brauchst: ein Spaziergang im Wald, einen Sonnenuntergang zu betrachten bzw Zeit nur für Dich.

 

Oder Dir einen Kindheitstraum erfüllen und in die Südsee oder nach Paris zu reisen, Italienisch oder Gitarrespielen zu lernen.

 

 

 Oder anstatt immer die Kinder schön einzukleiden, den Partner oder die Arbeitskollegen zu beschenken, warum nicht einmal Rosen für Dich selbst, schicke Winterstiefel oder ein tolles Kleid zu gönnen?

 

 Ein Yogaretreat, eine Yogakurs oder ein Coaching.

 

 
Fortbildung, Selbstevaluierung und Persönlichkeitsentwicklung

 

 

sind meines Erachtens die besten Geschenke, die Du Dir selbst machen kannst. Zeit und Geld in Deine Gesundheit, Bildung und Hobbies zu investieren.

 

 
Die Liste ließe sich unendlich lange fortsetzen - aber jetzt bist Du an der Reihe.

 

Mach es Dir gemütlich, nimm Dir Zeit und lass Dich ein auf diesen Prozess.

 

 Die dunklen Tage im Dezember sind bestens dazu geeignet, Dir über Deine Wünsche klar zu werden. All das nur zu lesen und dann nicht zur Tat zu schreiten, reicht nämlich keineswegs aus.

 

 

 Dass andere zu beschenken auch das eigene Herz erfreut, ist unbestritten. Aber Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben und das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern vielmehr mit

 

 
Fürsorge, Achtsamkeit und Selbstliebe.

 

 
Mach Dir eine Liste und schreibe mindestens 10 Dinge (materiell oder nicht materiell) auf , die Du Dir wünschst bzw Dir selbst schenken möchtest und hake sie im Laufe der nächsten Monate ab, sobald Du diese Wünsche erfüllt bekommen hast - von Dir oder jemand anders. Hänge die Liste irgendwo sichtbar hin, sodass Du sie immer wieder siehst.

 

 
Du wirst sehen, je mehr Du Dir selbst schenkst, je mehr Du also Deinen eigenen Bedürfnissen nachgehst, umso mehr wird sich auch in Deinem Aussen ändern.

 

Trau Dich auch, mutiger zu sein, was Wunschäußerung angeht. Und lass Dich überraschen, was das mit Dir und auch anderen macht.

 

 Ich bin jedenfalls gespannt, was sich alles tut bei Dir. Wie immer freue ich mich über Feedbacl, Deine Erfolgsstories und Erfahrungen, die Du nach Umsetzung der Übungen machst.

 

 Apropos Wünsche -

 

 

 

 

 

wenn Du eine Begleitung in einer Umbruchsphase oder schwierigen Zeit brauchst, sind wertvolle Geschenke für Dich zum Selbstschenken oder schenken lassen.

 

 

Melde Dich gerne bei mir - schreib mir ein Mail, wenn Du Fragen hast bzw eine ausführlichere Info vor allem zu den Coachings brauchst.

 

Ich freue mich, wenn ich Dir bei Deiner Wunscherfüllung behilflich sein kann.

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir noch besinnliche Adventtage und frohe Weihnachten mit viel Zeit für Dich und Deinen Lieben!

 

 

Alles Liebe und Namasté 

 

Martha

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