Time to shine again

Nun ist es 2 Wochen her, dass ich mich kaum bewegen kann - aber es wird mit jedem Tag besser.

Danke allen, die sich immer wieder erkundigen, wie es mir geht - das freut mich wirklich sehr.

 

Das mich Zurückziehen, nicht nur von Social Media sondern auch offline, hab ich wirklich gebraucht, um wieder Kraft zu schöpfen und mich einfach nur um mich selbst zu kümmern.

 

Zugegebermassen hat das ´Mich Outen´, sprich ein Stück meine Fassade der immer starken, fitten und stets positiven Martha, fallenzulassen, eine Lawine an weiteren unterschiedlichsten Emotionen in mir ausgelöst.

 

Das viele Feedback und die durchwegs empathische und positive Anteilnahme waren sehr berührend und dennoch konnte ich damit einfach nicht so recht umgehen. Es stresste mich extrem und ich wollte gar nicht mehr online gehen, weshalb ich erst nach und nach die Kommentare beantworten werde.

 

Nachdem ich nun abklären hab lassen, was tatsächlich körperlich los ist, kann ich beruhigt vermelden, dass es sich lediglich um ein muskuläres und weder um ein Wirbelsäulen-, Bandscheiben - noch ISG technisches Problem handelt.

 

Dass in mir ein innerlicher Prozess abläuft, ist mir schon lange bewusst. So einiges ist im Umbruch. Auf mehreren Ebenen gleichzeitig - aber vielleicht ist es ja bei Dir gerade ähnlich!

 

Beruflich spür ich, dass es notwendig ist, neues Terrain zu betreten, vorausgesetzt, das Aufgeben des Gewohnten entschieden durchzuziehen.

 

Manchmal weiss man ganz einfach, dass eine Aera ausläuft.


Nachdem ich das zunächst leise, aber im Laufe der Zeit immer stärker werdende Anklopfen der Seele stets mit Sport und anderen Ablenkungen weggeschoben habe, hat mich mein Körper nun tatsächlich zur absoluten Ruhe gezwungen.

 

Dass in der Stille Angst und Furcht vor dem Unbekannten zu beinahe monströsen aber absolut notwendigen Ungeheuern werden, leuchtet mir mit ein paar Tagen Abstand völlig ein.

 

Aber die Erfahrungen, die ich durch das Durchleben sämtlicher Emotionen seit dem in mir persönlich als auch auf zwischenmenschlicher Ebene machen durfte, hätte ich ohne den massiven körperlichen Schmerz nie kennengelernt.

 

Und das ist etwas so Wertvolles und beinah Unbekanntes für mich, dass ich einfach nur dankbar bin. Ein weiterer Beweis, welch große Schätze und Reichtümer in scheinbaren Unglücken zu finden sind, sofern man sie als solche wahr- und annimmt.

 

Passend zum gestrigen Neumond und der Sonnenfinsternis hab ich auch viele neue Erkenntnisse gehabt, die ich gerne mit Dir teilen möchte.

 

Da ich mich ja viel mit vedischer Astrologie beschäftige, weiss ich, dass alle kosmischen Einflüsse genauso uns Menschen, die wir ja ebenfalls Teil der Natur sind, auf mehreren Ebenen beeinflussen. Emotional, mental und körperlich.

 

Vor genau 18 Jahren fand die gleiche energetische und kosmische Konstellation statt - nicht nur für mich, sondern für alle - und dieses Jahr 2001 war ähnlich wie das Jahr 2019.

Vielleicht magst Du ja einmal nachforschen, was bei Dir 2001 so los war.

 

Es herrschten annähernd die gleich heissen Temperaturen (Element Feuer), ich war innerlich getrieben und oft voller Wut (Element Feuer), die ja im Grunde etwas Gutes ist, nämlich ein Antrieb, dass etwas ganz und gar nicht mehr passt. - und ich hatte eine Entzündung (Element Feuer).

 

Das Element Feuer bedeutet immer TRANSFORMATION.

 

Stirb und werde. Jeder Tod, jedes Loslassen bedeutet oft massive Änderungen verbunden mit Trauer, Schmerz und vielem Anderen.

 

Wie aus dem Nichts tauchte damals ganz plötzlich ein ehemaliger Schulfreund auf, den ich über 10 Jahre nicht gesehen hatte, wir verliebten uns (wieder) und im September war ich (gewollt) schwanger. Wir waren uns absolut sicher, dass es genauso sein sollte.

 

Alles änderte sich von Grund auf. Nichts war mehr, wie zuvor und ich denke, jede Mutter kann es mir nachempfinden, dass mit der Schwangerschaft und Geburt eines Kindes ein komplett anderes Leben beginnt.

 

Nachdem mein Sohn letzten Mittwoch 17 geworden ist, und sich die Wochen und Monate vor der Geburt ähnlich angefühlt haben, wie die seit Herbst 2018, lehne ich mich einfach mal entspannt zurück.

 

Naja - so halbwegs zumindest😅.

 

Ich vertraue nun darauf, dass dieser momentane schwangerschaftsähnliche Prozess, verbunden mit Kreuzweh, emotionaler Achterbahnfahrt, Ängsten und Unsicherheiten gepaart mit aufgeregter Vorfreude aber auch innerer Gelassenheit eine ganz neue Erfahrung, einen neuen Lebensabschnitt und Herausforderungen mit sich bringen wird, und dass alles gut wird.

 

Plötzlich bin ich ganz zuversichtlich, dass meine Visionen und Träume, die ja bekanntlich nicht von heute auf morgen Wirklichkeit werden, sondern erst dann, wenn die Seele dazu bereit ist, wahr werden.

 

Eine Schwangerschaft dauert ja bekanntlich 9 Monate und diese Zeit braucht es ganz einfach - Manches auch länger!

 

Jetzt bin ich selbst überrascht, wie positiv ich plötzlich wieder bin – hätte mir das jemand vor 2 Tagen gesagt, hätte ich ihn ausgelacht.

 

Was alles dazu beigetragen hat waren

 

- Ruhe und Abgeschiedenheit zu geniessen.

- Die Wohnung gründlich auszumisten und auszuräuchern.

- Tagebuch, eine Dankbarkeitsliste, meine Visionen und Ziele aufzuschreiben.

- Mich körperlich behandeln zu lassen.

- Entgegen meiner Überzeugung auch mal Schmerzmittel und Entzündungshemmer zu schlucken.

- Anweisungen von Freunden sowie meiner Coaches zu folgen.

- Konsequent meine (mentalen / geistigen) Übungen zu machen.

- Mich in Gelassenheit und Vertrauen zu üben.

- EFT, Malen, Beten, Singen, Weinen, Schlafen, mein tägliches Ahnenritual und russische Heilzahlen visualisieren

- Mich mit liebevollen Nachrichten, Telefonaten und Worten aufzuladen.

- Mich betreuen und verwöhnen zu lassen, um die Erfahrung zu machen, dass es ganz viele liebevolle Seelen gibt, die einfach wollen, dass es mir gut geht und mir gezeigt haben, dass es vollkommen ok ist, schwach zu sein, zu weinen, unrasierte Beine und eine unaufgeräumte Wohnung zu haben, kurzgesagt  unperfekt zu sein.

- Dass ich einen Anteil in mir ausleben und heilen durfte, und ich nun gestärkt und zuverischtlich aus dieser Krise herausgehe.

 

Was mir sehr geholfen hat, ist, dass viele sich aufgrund meiner Offenheit getraut haben, öffentlich oder in privaten Nachrichten ebenfalls ihre Schwächen, die ja in Wirklichkeit gar keine sind, zu zeigen oder vielmehr einfach einmal zuzugeben, wie angenehm und erleichternd es ist, dass Menschen, die in sozialen Kanälen immer so perfekt rüberkommen, genauso ihre Macken, Sorgen, Ängste und Zweifel haben - eben auch nur Menschen sind.

 

Der Spruch, ´Immer, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet, ruckelt es ein wenig` ist so hilfreich und heilsam und ich wünsche Dir, dass auch er Dir hilft, oder / und das von mir Geschriebene, dass Du verstehst, dass alles seinen Sinn hat, auch wenn man ihn nicht sofort erkennt.

In diesem Sinne - möge dieser gestrige Neumond mit Sonnenfinsternis weiterhin viele ‚Finsternisse’ ans Licht bringen, sodass wir uns mehr und mehr trauen, Altes abzulegen und uns so zeigen, wie wir sind – mit all unseren Anteilen.

 

Alles Liebe Martha

 

PS: das auf dem Bild ist übrigens mein Sohn😍mit stolzen 17 Jahren!

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