Dankbarkeit versus Beschweren

Wenn Du Dich über etwas beschwerst, weil Du etwas als ungerecht empfindest, werden tausende Neuronen in Deinem Gehirn angetriggert. Je öfter Du das tust, umso mehr wird ein neutonales Netzwerk entstehen, das Dich immer negativer denken lässt, was zugleich jede Deiner Zellen schwächt!

 

Auch wenn sich das Dampf Ablassen im Moment vielleicht erleichternd anfühlt, so SCHÄDIGST DU DICH dabei SELBST am allermeisten!

 

Dein Körper zieht sich zusammen, wodurch Verspannungen entstehen. Dein Immunsystem wird geschwächt, wodurch Du anfällig für Bakterien und Keime wirst.

Du fühlst Dich unwohl, wirst sogar vielleicht (chronisch) krank.

 

All dies NEGATIVE strahlst Du dann aus, denn Gedanken und Emotionen formen Deinen Körper!! und Deine Aura.

 

Dies zieht wiederum Menschen und Situationen in Dein Leben, die der selben Schwingung entsprechen und der Kreislauf intensiviert sich mehr und mehr! Die Spirale geht immer weiter nach unten.

 

Was jedoch hilft, ist in dem Moment, wo Du Dich lauthals beschweren willst, zu ERKENNEN, dass Du Herr oder Frau über Dein Lebens bist. Dass DU bestimmst, wie Du HANDELST, wie Du AGIERST:

 

—> Sobald Du erkennst, dass Du Dich beschweren willst, sag innerlich oder auch laut STOP!!

 

—> Werde ruhig und beende die Tätigkeit, die Du gerade ausführst.

 

—> Spür Deine Füße auf dem Boden, balle beide Hände zur Faust und entspanne Deine Hände dann wieder!

 

—> Atme ein paar Mal tief ein und aus!

 

—> Besinne Dich darauf, wofür Du DANKBAR bist und mach Dir bewusst, dass dies eine wunderbare Chance ist, das Ruder umzulenken.

 

—> Mach Dir bewusst, dass Du durch schönere Gedanken neue neuronale Netzwerke bildest.

 

—> Mach das immer und immer wieder, JEDEN TAG, morgens und abends und so oft wie möglich dazwischen. Schreib auf, wofür Du dankbar bist und fühle es tief in Dir.

 

—> all das braucht viele WIEDERHOLUNGEN, DISZIPLIN und KONSEQUENZ, aber dadurch kannst Du ganz viel in Dir heilen.

 

—> Wenn es sich allerdings um tatsächlich boshafte, zynische, verletzende oder sonstwie geartete Gegenüber handelt, verlasse die Situation. Das beweist mehr Stärke als freundlich Ja und Amen zu sagen.

 

Ich kenn das aus eigener Erfahrung und weiß wovon ich spreche, obwohl es mir auch nicht immer gelingt. Denn eingefahrene Muster völlig abzulegen braucht viel Bewusstheit und wird auch von gelegentlichen ‚Rückfällen’ begleitet. Es ist ein langer Weg aber das Dranbleiben zahlt sich aus.

 

Inhalte wie sich in Dankbarkeit zu üben, sind deshalb fixer Bestandteil meiner Yogakurse, Workshops und Retreats.

 

DU BIST DEIN EIGENER BESTER ARZT, Therapeut, Heiler und Guru .. und manchmal braucht es einfach jemanden, der Dich wieder daran erinnert.

 

Alles Liebe und Namasté
Martha

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